Gemeindenachrichten
01.07.2015 in Gemeindenachrichten von SPD Nordheim
Am vergangenen Montag war unser Landtagsabgeordneter Rainer Hinderer zu Besuch in unserer Nordheimer Schule, die sich ja derzeit in der Total-Umbauphase befindet. Er interesseirte sich für den Stand der Umbaumaßnahmen, das Gesamtschulkonzept inklusive der vorhandenen Betreuungsmöglichkeiten. Der Rundgang durch die „Container“ war auch für die begleitenden Gemeinderäte von besonderem Interesse. Von außen unvorstellbar und doch von innen nicht wirklich auffallend kann der ganz normale Unterricht in hellen und freundlichen Räumen stattfinden. Unsere Rektorin Frau Andrikopoulos-Feucht und die Konrektorin Frau Vorholzer standen Rede und Antwort und die Begeisterung für unsere neue Gemeinschaftsschule war ihnen anzumerken.
Anschließend haben wir noch ein gemeinsames Essen in der Mensa eingenommen und waren erstaunt, wie diszipliniert vor allem die älteren Schülern sich dort eingefunden haben. Rainer Hinderer war sehr angetan von unseren Projekten und auch die Zusammenarbeit mit der vor Ort tätigen Schulsozialarbieterin.
08.05.2015 in Gemeindenachrichten von SPD Nordheim
Endlich ist es soweit! Eine Vision wird Wirklichkeit
Der von der SPD-Fraktion schon in vielen Haushaltsreden geäußerte Wunsch einen Bürgerbus für unsere Nordheimer und Nordhausener Einwohner zur Verfügung zu stellen hat jetzt endlich Erfolg. Für uns ist somit nach langer Zeit ein Traum in Erfüllung gegangen .
Der Bürgerstiftung haben wir es zu verdanken, dass sie sich so stark gemacht hat und gerade dieses Projekt in Angriff genommen hat und finanziell unterstützt. Jahrelang wurden wir ob unseres Antrages zum Haushalt belächelt. Aber der Bedarf ist unseres Erachtens auf jeden Fall da und die Zeit wird zeigen ob die Nachfrage zunimmt oder ob es nur anfängliches Interesse ist. Wir von der SPD-Fraktion im Nordheimer Gemeinderat sind uns aber sicher, dass es ein Erfolgsprojekt wird. Tragen Sie mit dazu bei, dass dieses Projekt unsere Gemeinde bürgerfreundlicher macht. Auch der Gemeinde Nordheim haben wir zu danken, die einige „Nebengeräusche“ bei diesem Projekt finanziell mit unterstützt.
20.04.2015 in Gemeindenachrichten von SPD Nordheim
Toller Betrieb und klasse Weine – Rainer Hinderer konnte diese Woche bei einer Betriebsbesichtigung Einblick in die Privatkellerei Rolf Willy gewinnen. Jürgen Willy führte Rainer Hinderer MdL und die Gemeinderätin Gisela Frey- Englisch durch die größte Privatkellerei des Wahlkreises Heilbronn. Der Ingenieur für Weinbau und Önologie leitet das Unternehmen zusammen mit seinen beiden Brüdern Günter und Holger Willy. Mittelständische Unternehmen sind besonders wichtig um qualitativ hochwertige und gut bezahlte Jobs in der Region Heilbronn zu schaffen und zu erhalten. Dass ein Betrieb nur vorankommt, wenn er sich ständig weiterentwickelt, wird durch den Tatendrang der drei Unternehmer deutlich. „Schön, dass es in der Region Heilbronn noch funktionierende und aufstrebende Familienunternehmen gibt.“ freut sich Rainer Hinderer nach der Betriebsbesichtigung.
11.02.2015 in Gemeindenachrichten von SPD Ortsverein Obersulm
Am 18. Dezember wird jährlich der Internationale Tag der Migranten gefeiert. Als Integrationsbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion nimmt der Heilbronner Abgeordnete Josip Juratovic am Empfang der Bundesregierung teil – und dankt dort Monika Steg aus Obersulm.
Hier der persönliche Bericht von Monika Steg.
Am 18.Dezember, dem internationalen Tag der Migranten, lud Staatsministerin Aydan Özoğuz ehrenamtlich Engagierte zu einem Empfang ins Auswärtigen Amt ein, an dem ich über Josip Juratovic stellvertretend teilnehmen durfte.
Zunächst fühle ich mich fremd in den prunkvollen Räumen und den aufwändigen Sicherheitsmaßnahmen – zur gleichen Zeit finden Gespräche mit der syrischen Botschaft statt.
Aber ich werde überzeugt: Unsere Politiker sind ehrlich bemüht, Weichen zu stellen und Maßnahmen zu erlassen, die den Flüchtlingen das Leben und die Integration leichter machen.
„Doch die wichtigste Aufgabe kann die Politik uns Bürgern nicht abnehmen – Menschlichkeit zeigen.“, meint Josip, dem ich während der Veranstaltung von den Flüchtlingen bei uns berichten konnte.
Als Botschaft bringe ich aus der Rede unseres Außenministers Frank-Walter Steinmeier folgenden mutmachenden Appell mit:
„Das Deutschland, das ich kenne, ist ein offenes Land. Und es ist ein reiches Land, ….weil wir mit der Welt vernetzt sind! Wir profitieren wirtschaftlich von unserer Vernetzung, aber noch viel mehr profitieren wir menschlich, kulturell, gesellschaftlich!"
…. Die ganz große Mehrheit in unserem Land sieht das so.....
Die Aufnahme von Flüchtlingen kostet Geld. Insbesondere für manche Kommunen gibt es zusätzliche Belastungen für Finanzen und Infrastruktur, die wir lösen müssen.
Aber all diese Herausforderungen können wir offen besprechen, weil es einen Grundkonsens gibt: Wir sind eine offene, moderne Gesellschaft und diese offene Gesellschaft wollen wir behalten und nicht von Krakeelern zerstören lassen!
All denen, die Sorgen haben, ….. sage ich: Passt auf, vor welchen Karren Ihr Euch spannen lasst!
Das Deutschland, das ich kenne, ist keine Angst-Nation, sondern eine zupackende Nation! Der beste Beweis dafür ist das ehrenamtliche Engagement in den Gemeinden.“
07.05.2013 in Gemeindenachrichten von SPD Abstatt
Unser VI. Historischer Ortsrundgang war mit 30 Begleitern wieder ein großer Erfolg. Besonders gefreut hat uns, dass wir eine lebhafte Gruppe waren, von denen viele Alteingesessene einen eigenen Beitrag beisteuerten oder unsere Beiträge durch eigenes Wissen ergänzten. So können auch wir noch immer dazulernen.
Wir starteten am Grabdenkmal für Graf Albrecht von Löwenstein und Scharfeneck, das zwar erheblich beschädigt ist aber doch seine Geheimnisse offenbart. Graf Albrecht lebte von 1536 bis 1587 und besaß nur Abstatt und die Burg Wildeck, da die beiden Grafschaften unter den vier Brüdern aufgeteilt wurden. Das war auch der Grund dafür, dass Abstatt dann bis über den 30-jährigen Krieg hinaus eine eigene Geschichte hatte, zeitweise dem Bischof von Wien und danach dem Obristen Peter Pflaumer gehörte und bei den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden 1648 zwischen den beiden Löwenstein-Wertheimer Häusern heiß umkämpft war.
Graf Albrecht, mit dem selbstgewählten Beinamen „Graf zu Wildeck“ prägte Abstatt. Wahrscheinlich wurde auch unter ihm das alte Rathaus –damals das Schloss- und auch die Vorgängerkirche erbaut. Das alte Rathaus wurde 1756 unter weitgehender Beibehaltung seines äußeren Aussehens nur umgebaut und renoviert. Von der alten Kirche existiert noch der Chor, der heute als Sakristei dient.
Die Wappenfolge auf dem Epitaph beweist, dass die Annahme es könnte auch Wolfgang II abgebildet sein, falsch ist. Die Wappen zeigen, links unten angefangen im Uhrzeigersinn, das Wappen der Erbtruchsesse von Waldburg-Wolfegg (die drei Ungeheuer), das Wappen der Grafen von Königsegg (ein rot-gelbes Rautenfeld, Oberschwaben), das Wappen von Löwenstein-Scharfeneck (vier Löwen, zusammengesetzt aus zwei stehenden Scharfenecker Löwen und 2 auf allen Vieren stehenden Löwen von Löwenstein, der Löwe im aktuellen Ortswappen von Abstatt ähnelt daher eher dem Scharfenecker Löwen; in der Mitte des Wappens der „bayrische Wecken“), und schließlich das Wappen der Grafen von Montfort (mit dem Teppichmuster, aus Tettnang). Die vier Wappen sind die der vier Großeltern von Albrecht. Wäre es Wolfgang II, müssten die Wappen des Freiherrn von Hewen und des Grafen von Hohenlohe-Neuenstein auf dem Stein sein.
Vom Epitaph ging es zum Ambiente mit seiner wechselhaften Geschichte als Wirtshaus und Bäckerei und der kunstbegabten Verwandtschaft des letzten Bäckers Kämpf.
Wir zwängten uns durch die obere Drittelgasse, vorbei an den Überresten des fürstlichen Drittelgartens, dessen Gemüse- und Obstfrüchte die Mitarbeiter der fürstlichen Hofkammer „zu genießen“ hatten, wie es auf dem alten Plan steht, den wir herumzeigen konnten. Der Garten war 3300 qm groß und lag zwischen Benzengasse, Oberer und Unterer Drittelgasse.
In der Unteren Drittelgasse stießen wir auf die alte Abstatter „Turnhalle“, die heute als Schuppen dient und vom ursprünglichen Platz am alten Sportplatz hierher versetzt wurde. Gerade hier konnten unsere Wegbegleiter einige Details beisteuern. Von hier war es nicht mehr weit zum „Inselwirt“, heute bekannter als Hotel Hiller, das seinen damaligen Namen aus der Tatsache bezog, dass es im letzten Eck der von Mühlbach und Schozach gebildeten Insel lag. Mit einer von Herrn Schiedewitz zur Verfügung gestellten Karte aus dem Jahre 1832 konnte dies verdeutlicht werden.
Dieser Plan zeigte uns auch gleich die Lage des nächsten Highlights, über das wir berichten wollten, den „Hochfürstlichen Tummelgarten“, in dem heute passender Weise das Hotel Ludwig I seinen Platz gefunden hat. Wir konnten eine Darstellung von 1756 zeigen, wonach der Tummelgarten (eine fürstliche Reitanlage) vom Mühlbach durchflossen wurde, einen Brunnen, einen kleinen See und ein Gartenhaus aufwies. Aus Rathausunterlagen von Frau Dr. Ritter wissen wir, dass der Garten 40 Jahre später verwildert, verwachsen und das Gartenhaus zerstört war und dringend wieder hergerichtet werden sollte. Ob das dann auch geschah, ist bislang unbekannt.
Am Rathaus angekommen, haben wir ein wenig die Baugeschichte dieses Gebäudes revidiert. Es wurde nicht in der zweiten Hälfte des 18. Jh. erbaut, sondern nur umgebaut. Das äußere Erscheinungsbild des alten Rathauses stimmt heute noch weitgehend mit dem alten Schloss überein, das wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 16. Jh. erbaut wurde. Nur der damals an der Vorderseite liegende Kellerabgang wurde an die tiefer liegende Ostseite verlegt, wodurch der heute für Trauungen genutzte Raum vergrößert werden konnte. Grundmauern und Außenwände des alten Schlosses sind heute noch erhalten, nur im Inneren des Gebäudes gab es viele Veränderungen.
Wir haben bei dieser Gelegenheit daran erinnert, dass es in Abstatt nur 6 unter Denkmalschutz stehende Gebäude gibt, die Kirche, das alte Rathaus, die Burg Wildeck, das Backhaus, das Waltz´sche Haus und das Frank´sche Haus. Und am letztgenannten Haus, dem schönsten Haus Abstatts, endete dann auch unsere Führung. Friederike Rust beschrieb die bedeutenden Elemente des eichenen Fachwerks am aus dem 16/17 Jh. stammenden Haus, das von der heutigen Besitzerfamilie liebevoll restauriert wurde. Nur der Eckstein aus dem Jahre 1795, als schon einmal eine Sanierung stattfand, gibt noch Rätsel auf. Die Bedeutung der Buchstabenfolge J.J.E.B. und F.P. konnte nicht geklärt werden. Eine Vermutung ist, dass es ein verkürzter Wunsch sein könnte. Falls hier jemand eine Idee hat, wären wir für Hinweise dankbar.
Dieses Mal wurde die Führung vorgenommen von: Friederike Rust (Drittelgarten, Tummelgarten, Frank´sches Haus), Gudrun Maute (Ambiente) und Jürgen Maute (Epitaph und Rathaus). Wir danken allen, die uns auf diesem Rundgang begleitet haben. Wir bedanken uns insbesondere auch für alle Beiträge.
01.05.2013 in Gemeindenachrichten von SPD Abstatt
Wir führen am kommenden Sonntag in Abstatt unseren VI. Historischen Ortsrundgang durch. Was soll denn zum Beispiel das sein, der „Fürstliche Drittelgarten" und der "Hochfürstlicher Tummelgarten“ in Abstatt?
Wir wollen erzählen, was das war, wozu die Gärten dienten, was noch übrig ist und zeigen Ihnen, wie diese „Gärten“ vor 250 Jahren ausgesehen haben. Am Rathaus wollen wir dessen bislang wiedergegebene Baugeschichte etwas in Frage stellen, und die auf dem Epitaph abgebildete Person wird erzählen, wer sie war, warum ihr Abstatt so wichtig war, was die Kleidung und die Wappen bedeuten und wie diese im Original ausgesehen haben.
Wir würden uns freuen, wenn viele Abstatter die Gelegenheiten nutzen würden, uns auf dem Gang durch die einmalige Geschichte unseres Dorfes zu begleiten.
24.04.2013 in Gemeindenachrichten von SPD Abstatt
Wir laden alle Abstatter und Happenbacher Mitbürger ganz herzlich zu unserem VI. Historischen Ortsrundgang durch Abstatt ein. Wir treffen uns am:
Sonntag, den 5. Mai 2013 um 15.00 Uhr
am Epitaph vor der Aussegnungshalle auf dem Abstatter Friedhof
Zu unseren Highlights machen wir dieses Mal:
• Das Epitaph
• Ambiente und „Fürstlicher Drittelgarten“
• Untere Drittelgasse zum „Inselwirt“
• von der Mühle zum Rathaus
• „Der Hochfürstliche Tummelgarten“
• Das Waltz´sche und das Klenk´sche Haus
Bei einigen Stichworten werden Sie sich fragen, was soll das denn sein, „Fürstlicher Drittelgarten und Hochfürstlicher Tummelgarten“, in Abstatt ??“. Wir erzählen, was das war, wozu die Gärten dienten, was noch übrig ist und zeigen Ihnen, wie diese „Gärten“ vor 250 Jahren ausgesehen haben. Am Rathaus wollen wir dessen bislang wiedergegebene Baugeschichte etwas in Frage stellen, und die auf dem Epitaph abgebildete Person wird erzählen, wer sie war, warum ihr Abstatt so wichtig war, was die Kleidung und die Wappen bedeuten. Wir wollen DIE ALTE UND EINMALIGE GESCHICHTE VON ABSTATT wieder aus dem „Dornröschenschlaf“ erwecken.
Wir freuen uns auf Sie.