SPD Ortsverein Neuenstadt am Kocher

Aquatoll: SPD-Gemeinderatsfraktion kritisiert Berichterstattung der Heilbronner Stimme

Die Berichterstattung der Heilbronner Stimme und die veröffentlichten Leserbriefe der letzten Tage verwundern doch etwas. Aus dem Zusammenhang heraus gerissene Aussagen tragen mehr zur Verwirrung bei, als dass sie zur Darstellung der tatsächlichen Fakten helfen und der Aufklärung dienen.
Fakt ist, das Freizeitbad ist sanierungsbedürftige. Fakt ist auch, dass der Gemeinderat 2018 mit großer Mehrheit die Planung zur Sanierung beschlossen hat. Die Betonung liegt auf Planung. Ohne genaue Planung und ohne eine eingeforderte Kostenberechnung wollte und konnte der Gemeinderat niemals einen Baubeschluss fassen. Nun liegt das Ergebnis vor und hat alle überrascht. Statt der vermuteten und damals diskutierten Kosten in Höhe von 23 Mio. € sprechen wir heute über 37,5 Mio. €, nicht wissend, wie sich die aktuellen Baukostensteigerungen noch auswirken werden. Nicht zu vergessen, dass alle Investitionen auch den rund 80% auswärtigen Besuchern zu Gute kommen würden, der Abmangel aber ausschließlich vom Neckarsulmer Haushalt zu tragen ist. Eine Kostenbeteiligung der weiteren Landkreiskommunen deren Bürger das Aquatoll nutzen wird wohl wie bisher ein Wunschtraum bleiben.
Oberbürgermeister und Gemeinderat dürfen aber nicht nur die Wünsche der Nutzer im Auge haben. Ausschlaggebend ist die Gesamtsituation des Neckarsulmer Haushaltes. Bei den vielen Pflichtaufgaben die wir vor uns haben, ist eine Investition in dieser Größenordnung nicht verantwortbar. Pflichtaufgaben gehen vor freiwilligen Aufgaben.
Traurig, wenn ein Neckarsulmer Bürger noch dazu ein Gerichtsurteil zitiert, dass einen ganz anderen Sachverhalt betrifft.
Dass ein Redakteur der Heilbronner Stimme dann noch Nebelkerzen zündet ohne Ross und Reiter zu nennen, sorgt nur für mehr Verwirrung und trägt nicht zu einer sachlichen Diskussion bei. Eine seriöse Berichtserstattung sieht anders aus.
Deshalb unser Wunsch: Zurück zu einer sachlichen Diskussion mit Fakten, keine falschen Behauptungen, keine Vermutungen und eine ehrliche Bestandsaufnahme.

Stellungnahme der SPD Fraktion zu den Kindergartengebühren
Foto Pixabay

Der vor Jahren vom Gemeinderat mit großer Mehrheit gefasste Grundsatzbeschluss, die Kita-Gebühren nach und nach an den Landesrichtsatz anzupassen, hat unverändert Gültigkeit. Mit der Coronapandemie haben wir aktuell aber ein völlig verändertes Umfeld. Familien sind zur Zeit sehr belastet. Wir können die Ängste und Bedenken der Eltern gut nachvollziehen. Diese wurden auch in der Stellungnahme des Elternbeirates deutlich zum Ausdruck gebracht. Deshalb halten wir eine weitere Angleichung zum jetzigen Zeitpunkt für nicht angebracht. Den Vorschlag, die Anpassung der Gebühren bis zum 31.12.2022 zu verschieben, halten wir für einen guten und fairen Kompromiss. Deshalb hat die SPD Fraktion der Verschiebung zugestimmt. Wir möchten auch nochmal daran erinnern, dass wir in den Zeiten als Corona zu Schließtagen führte, auf die Berechnung der Gebühren verzichtet haben.

Stellungnahme SPD Fraktion zum Haushalt 2022

Auf der öffentlichen Gemeinderatsitzung am 25.01.2022 in der Ballei, bei pandemiebedingt kleiner Zuschauerzahl, nahm Karl-Heinz Ullrich für die SPD-Fraktion im Gemeinderat zum Haushalt 2022 wie folgt Stellung.

Stellungnahme der SPD-Fraktion zur Digitalisierung (26.05.2021)

Schon vor der Corona-Pandemie war deutlich, dass die Digitalisierung unserer Stadt eine entscheidende Rolle für die Zukunftsfähigkeit Neckarsulms spielt. Die SPD Neckarsulm hat die Digitalisierung in ihrem Programm für die Kommunalwahl 2019 als eines der wichtigsten Themen unserer Stadt benannt. Wir sind dankbar, dass die Digitalisierung in Stadtverwaltung und Gemeinderat mittlerweile einen hohen Stellenwert einnimmt und der eingeschlagene Weg fast schon als vorbildlich bezeichnet werden kann. Wir unterstützen den Aufbruch in das neue digitale Zeitalter ausdrücklich.

Anschluss Binswanger Straße/B27 verwirklichen - eine fraktionsübergreifende Stellungnahme

Unser Neckarsulm ist das schlagende Herz des ganzen nördlichen Landkreises

Wirtschaftlich, sozial und kulturell sind wir der Fixpunkt für viele Menschen aus dem gesamten Umland. Dies zeigt sich insbesondere an der Zahl von über 34.000 täglichen Einpendlern, die zu uns zur Arbeit, zum Arzt, zum Einkauf oder zu einer der vielen öffentlichen Veranstaltungen kommen. Den Preis hierfür zahlen vor allem die Anwohner unserer Zufahrtsstraßen, denen nach allen Verkehrsprognosen in den kommenden Jahren noch stärkere Belastungen drohen. Stadt und Landkreis versuchen im Mobilitätspakt und im Mobilitätskonzept mit Unterstützung unserer Fraktionen Lösungen zu finden, um Bahn, Bus und Fahrrad zu stärken. Dennoch werden diese Maßnahmen aus unserer Sicht nicht ausreichen, um eine Erhöhung des Pkw- und Lkw-Verkehrs zu verhindern. Die Konsequenz: Die Verkehrsadern verstopfen. Unserer Stadt droht der Kollaps.