Ortsverein
25.04.2021 in Ortsverein von SPD Bad Wimpfen
Bad Wimpfen. Machen Sie mit. Diskutieren Sie mit. Stellen Sie Fragen. Lernen Sie Ihren Bundestagsabgeordneten kennen. Während eines Online-Dialogs.
22.04.2021 in Ortsverein von SPD Beilstein
Seit mehreren Wochen gibt es in Beilstein die Möglichkeit einen Schnelltest auf das SARS-CoV-2 Virus durchzuführen. Der Schnelltest wird professionell vom Team der Beilsteiner Burgapotheke durchgeführt. Jeder Bürger kann sich einmal pro Woche unentgeltlich testen lassen. Unter www.burg-apotheke-beilstein.de kann man Termine für den Schnelltest buchen und im VHS Raum, neben dem Hallenbad, durchführen lassen. Schon nach kurzer Zeit bekommt man das Ergebnis als eMail zugestellt.
Die Idee hinter diesen Schnelltests ist es, die Ansteckungskette von Corona zu unterbrechen, insbesondere bei den Infizierten, bei denen die Infektion nicht ausbricht, oder nicht erkennbar ist, die aber trotzdem andere Menschen anstecken können. Damit sind die Schnelltests ein wertvoller Teil der Pandemiebekämpfung und sollten von allen in Anspruch genommen werden, die damit einen eigenen, persönlichen Beitrag leisten wollen.
Noch ein wichtiger Hinweis: Die Burg Apotheke weist auf ihrer Webseite darauf hin, dass die Schnelltests nicht für Personen geeignet, die sich krank fühlen oder typische Symptome einer Covid-19 Erkrankung haben. Diese Personen sollten sich direkt an einen Arzt wenden und nicht zum Testzentrum kommen. Und auch wenn das Ergebnis des Schnelltests positiv ist, sollte man sich umgehend in Quarantäne begeben und einen Arzt oder das Gesundheitsamt kontaktieren. In der Regel wird dann ein genauerer Test veranlasst, um das Ergebnis des Schnelltests zu verifizieren.
Auch wenn die Aussagekraft der Schnelltests bei weitem nicht hundertprozentig sicher ist, und derselbe Test wenige Stunden später schon ein anderes Ergebnis liefern könnte, ist er ein wertvoller Baustein in der Pandemiebekämpfung. Wir begrüßen, dass es in Beilstein ein lokales Testzentrum gibt und bedanken uns beim Team der Burg Apotheke für ihren unermüdlichen Einsatz. Wir hoffen, dass das Testangebot in der Stadt auch gut ausgeschöpft wird, insbesondere jetzt bei steigenden Inzidenzwerten im Landkreis, die auch Infektionsketten in Beilstein immer wahrscheinlicher werden lässt. Wir empfehlen: Einfach mal selbst ausprobieren, es gibt noch genügend freie Termine.
15.04.2021 in Ortsverein von SPD Beilstein
Der SPD Ortsverein Beilstein beglückwünscht Frau Schoenfeld zur Wahl in das Amt des Bürgermeisters der Stadt Beilstein. Wir wünschen ihr für die kommenden 8 Jahre viel Erfolg und Tatendrang. Frau Schoenfeld hat stets an ihren Sieg geglaubt, und selbst nach dem ersten Wahlgang ihren Kampfeswillen nicht verloren. Sie, und ihre Unterstützer, konnten in vier Wochen einen Rückstand von 15 Prozentpunkten aufholen, obwohl sich der im ersten Wahlgang unterlegene Gottfried Göbbel für Herrn Kobiela ausgesprochen hat. Das ist eine anerkennenswerte Leistung und wird sicher in das Geschichtsbuch der Stadt Beilstein eingehen.
Wir bedanken uns auch bei Herrn Kobiela für seinen engagierten Wahlkampf, den er trotz des harschen Gegenwindes in den sozialen Medien bis zum Schluss mit vollem Einsatz geführt hat. Man kann sich nur wünschen, dass Herr Kobiela weiterhin sein Interesse an einem öffentlichen Amt oder an einem Mandat beibehält. Wir wünschen ihm viel Glück für die Zukunft.
Eine der ersten Aufgaben für Frau Schoenfeld sollte das Glätten der Wogen sein, die durch den hitzigen Wahlkampf entstanden sind. Wie Bernd Kircher (SPD Gemeinderat) noch am Wahlabend in einem Interview der Marbacher Zeitung anregte, wäre Frau Schoenfeld gut beraten, die im Wahlkampf erörterten Wahlkampfthemen beider Spitzenkandidaten aufzugreifen, um damit auch die Befürworter von Herrn Kobiela mit ins Boot zu nehmen. Alle Beilsteiner sollten Frau Schoenfeld jetzt die Chance geben, auf alle Parteien zuzugehen, um eine Moderation und eine Konsensbildung führen zu können. Eine Bürgermeisterin braucht eine Gemeinde hinter sich und die Gemeinde braucht eine starke Bürgermeisterin.
Abschließend noch eine Bemerkung zum Wahlkampf: es ist unbegreiflich mit welcher Härte und Unfairness manche Personen den Wahlkampf beeinflussen wollten. Auch wenn der eine oder andere sich jetzt über seinen Erfolg freut, oder sich über seinen Misserfolg ärgert, der politischen Kultur dieser Stadt haben sie geschadet. Der SPD Ortsverein hat im Vorfeld der Wahl zu einem fairen Wahlkampf aufgerufen, aber manche Bürger scheinen das nicht beherzigt zu haben. Im Glauben für eine gute Sache zu kämpfen, haben sie zum Teil jeden Anstand und jedes Maß verloren. Diese Methoden vergiften eine Gesprächskultur, die eigentlich mit gegenseitigem Respekt und konstruktiv geführt werden sollte. Vielleicht sollte die Beilsteiner Zivilgesellschaft diesen Kräften nicht die Hoheit über unsere Medien überlassen und sich gegen diese Form der Einmischung wehren. Denn auch wenn diese Kräfte viel Lärm machen, sind es doch nur wenige und wir sind viele. Das sollten wir sie spüren lassen.
08.04.2021 in Ortsverein von SPD Beilstein
Wer wird am 11.4. neuer Bürgermeister, bzw. Bürgermeisterin in Beilstein? Die Frage ist weiterhin spannend. Trotz eines deutlichen Vorsprunges in der Wahl vom 14.3. für Georg Kobiela werden Barbara Schoenfeld noch gute Chancen eingeräumt. Wie werden sich wohl die Wähler von Herrn Göbbel entscheiden? Wie hoch wird die Wahlbeteiligung ausfallen, denn am 14.3. war auch zeitgleich eine Landtagswahl? Und wie hat sich der teils aggressive Wahlkampf der letzten Wochen auf die Stimmung der Wähler ausgewirkt? Vermutlich wird es zu einem Kopf-an-Kopf Rennen der beiden Favoriten kommen. Es wird also auf jede Stimme ankommen.
Der SPD Ortsverein bittet alle Beilsteiner Wähler ihr Stimmrecht am 11.4. zu nutzen. Es geht um eine für Beilstein wichtige Wahl, die unser Leben in Beilstein für mindestens die nächsten 8 Jahre prägen wird. Auch benötigt die neue Bürgermeisterin oder der neue Bürgermeister einen klaren Auftrag vom Beilsteiner Wähler. Für einen Mandatsträger ist die Wahl der einzige wirkliche Maßstab für den Zuspruch in der Bevölkerung. Und wir alle wünschen uns für die kommenden Jahre einen Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin mit Zuversicht und Tatendrang. In Beilstein stehen viele Herausforderungen an, wie beispielsweise in den Bereichen innerstädtischer Verkehr, Ortsumgehungsstraße, Bahnanbindung, ausgeglichener Finanzhaushalt, Kinderbetreuung, Schulsanierung, Erhaltung der Umwelt, Wasserversorgung, Verbesserung des Radwegenetzes oder Förderung des Tourismus. Diese Punkte wurden von beiden Spitzenkandidaten im Wahlkampf ausreichend thematisiert, die Frage ist nun, welchem der Kandidaten trauen wir die Lösung der Herausforderungen eher zu?
Beilstein wählt am 11.4., bitte nutzen Sie Ihr Stimmrecht.
05.04.2021 in Ortsverein von SPD Beilstein
Am 6.3. berichtete die BILD Zeitung, dass mindestens die Hälfte, unter Umständen sogar 90 Prozent der Covid-19 Patienten auf den Intensivstationen einen Migrationshintergrund besitzen. Die BILD Zeitung bezieht sich dabei auf den RKI Präsident Wieler, der angeblich die „sprachliche Barrieren“ und die mangelnden Präventionsmöglichkeiten mit den „Parallelgesellschaften mitten in unserem Land“ in einer privaten Telefonschalte gegenüber Ärzten thematisiert hat. Der BILD Artikel wurde sogleich von rechtskonservativen Politikern für eine Stimmung gegen Menschen mit Migrationshintergrund instrumentalisiert.
Fakt ist, dass es nach Aussagen des „Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin“ (DIVI), Merkmale wie „Sprachbarriere“ oder „Migrationshintergrund“ statistisch gar nicht erfasst werden. Die Aussage Wielers kann sich daher lediglich auf vereinzelte Krankenhäuser beziehen, aber nicht generell auf ganz Deutschland. Und so gibt es in der Tat, beispielsweise in Berlin, Stadtteile mit einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, bei denen die Corona Inzidenzen deutlich höher sind als in anderen Berliner Stadtteilen. Dementsprechend ist auch ihr Anteil auf den Intensivstationen erkennbar höher. Die Berliner Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial vermutet die Ursache aber auch in den vergleichsweise häufig prekären Arbeits- und Lebensbedingungen in den betroffenen Stadtteilen. Viele der Bewohner arbeiten an vorderster Front und sind dem Virus stärker ausgeliefert als andere. So stellen Menschen mit Migrationshintergrund beispielsweise einen überproportional hohen Anteil bei den Pflegekräften, bei Reinigungsdiensten, im Einzelhandel und bei Lieferdiensten. Sie tragen damit eine der Hauptlasten in der Pandemiebekämpfung, ohne bisher die dafür gebührende Anerkennung erhalten zu haben.
Wir sollten in einer Zeit wachsender Fallzahlen und angesichts der nahenden dritten Welle uns nicht leichtsinnig von fadenscheinigen Veröffentlichungen leiten lassen, welche die Spaltung dieser Gesellschaft im Sinne haben. Die Corona Pandemie ist nicht alleinig das Problem von Menschen einer bestimmten Altersschicht, einer Einkommensklasse, einer bestimmten Religion, eines Migrationshintergrunds oder einer politischen Orientierung. Wir werden diese Pandemie nur gemeinsam erfolgreich bekämpfen können, das scheint manchen noch nicht klar zu sein.
25.03.2021 in Ortsverein von SPD Beilstein
Da am 14.März kein Kandidat bei der Wahl für das Amt des Bürgermeisters eine absolute Mehrheit erreichen konnte, wird es am 11. April zu einer Neuwahl kommen, zu der nur noch vier der ursprünglich sechs Kandidaten antreten werden. Auch wenn Dr. Kobiela mit einem Vorsprung von etwa 15 Prozentpunkten vor Frau Schönfeld einen Achtungserfolg erringen konnte, ist für die Wahl am 11. April wieder alles offen. Maßgeblich wird sicher sein, ob Dr. Kobiela seine Wähler erneut zu einem Urnengang motivieren kann und wie sich die Wähler von Herrn Göbbel entscheiden werden, der nicht mehr erneut antritt. Manche der Kandidaten haben ihren Wahlkampf wieder aufgenommen und bieten bereits für die nächsten Tage Termine für eine digitale oder auch eine physische Kontaktaufnahme an. Der SPD Ortsverein Beilstein hofft auf einen fairen Wahlkampf der Kandidaten und der Unterstützer. Bereits in den letzten Tagen konnte man in den Medien von angeblichen Telefonanrufen einer Unterstützerin lesen, die sich am Telefon als Stadträtin ausgab. Auch der Unterstützungsaufruf in einer Annonce des Mitteilungsblattes, bei der ein Einverständnis einer Person nicht vorlag, hatte dem Niveau des Wahlkampfs bereits geschadet. Wir appellieren daher an alle Mitbürger sich mit den Sachthemen und den Profilen der Kandidaten fair und sachlich auseinander zu setzen. Es wird am 11. April ein neuer Bürgermeister gewählt, das ist sicher, und alle Gräben, die im Wahlkampf entstehen, stellen eine Hypothek für jeden neuen Bürgermeister dar. Alle sollten dem Wahlkampf daher mit Würde und Respekt begegnen, Diffamierungen der Kandidaten unterlassen und von externer Schützenhilfe, wie beispielsweise von AfD Mandatsträger in Beilsteiner Facebook Foren, Abstand nehmen. Wir wollen schließlich den besten Bürgermeister in BaWü für Beilstein.
16.03.2021 in Ortsverein von SPD Beilstein

Photo: Jens Schäfer
Jens Schäfer, der Kandidat der SPD im Wahlkreis Eppingen, bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern für ihre Stimmen und bei allen Unterstützern für ihr Engagement und Vertrauen in den vergangenen Wochen. Und auch wenn es dieses Jahr schlussendlich nicht für einen Sitz im Landtag gereicht hat, so hat es Jens Schäfer dennoch bestärkt auch zukünftig politisch präsent zu sein.
Die Landtagswahl 2021 ist vorbei. Der eindeutige Gewinner ist Winfried Kretschmann von den GRÜNEN, der mit dem auf ihn zugeschnittenen Wahlkampf punkten konnte. Ein weiter Gewinner ist die FDP, die vom Glaubwürdigkeitsverlust der CDU profitieren konnte. Die SPD konnte ihr Ziel nicht erreichen und blieb hinter ihrem Ergebnis der Wahl aus 2016 zurück.
Wir können noch eine weitere Erkenntnis aus der Landtagswahl ziehen: es gibt eine Option für eine Regierung ohne die CDU. Damit hat das Land die Chance für ein progressives Bündnis, ohne Bremsklötze, um das Land endlich entscheidend voranzubringen. Wichtige Themen wie die Erhaltung des Industriestandortes, den Schutz der Umwelt und der Arten, Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung, aber auch Themen wie Bildung, Verkehr oder Sicherheit brauchen jetzt gute Lösungen. Und das geht am besten mit Parteien, die das auch wirklich wollen. Jetzt heißt es warten, ob die GRÜNEN unter Führung von Winfried Kretschmann diese Gelegenheit wahrnehmen wollen, oder ob es weitere 5 Jahre Stillstand und Nebeneinander-Regieren geben wird.