Reinhold Gall sagt mehr Mittel für die Polizei zu

Veröffentlicht am 18.03.2011 in Landespolitik

Reinhold Gall hat einen guten Draht zur Polizei. Hier beim Besuch des Autobahnpolizeireviers in Weinsberg.

„Sicher leben - unsere Polizei stärken“ – unter diesem Motto diskutierte Reinhold Gall in Weinsberg mit Fachpublikum von Polizei und deren Gewerkschaften und interessierten Bürgern.

Reinhold Gall, der im Fall eines Machtwechsels in Stuttgart als kommender Innenminister gilt, skizzierte die innen- und sicherheitspolitischen Vorstellungen der SPD: „Der erste Schritt muss sein, das verloren gegangene Vertrauen der Polizei in die Politik wieder aufzubauen“, kündigte Reinhold Gall an und spielte damit auf Innenminister Heribert Rech (CDU) an, der in den zurückliegenden Jahren viel Kredit bei der Polizei verspielt hat. „Sonntags die Polizei loben und werktags Personal abbauen passt halt nicht zusammen“, sagte Gall.

Darüber hinaus darf die Polizei nicht länger finanziell und personell ausbluten, betonte Gall und sagt zu, dass eine SPD-geführte Landesregierung ausreichend ausbilden und neues Personal einstellen werde, denn die Aufgaben der Polizei würden eher mehr denn weniger. Als Sofortmaßnahme würden Einstellungen im Nichtvollzugsdienst erfolgen um die Beamten und Beamten von Verwaltungsarbeit zu entlasten.

In einem anderen Bereich will Reinhold Gall die Erfahrungen aus seinem Ehrenamt als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Heilbronn einbringen: „Bei der Feuerwehr versuchen wir zur Zeit, Menschen mit Migrationshintergrund zur Mitarbeit zu motivieren. Auch bei der Polizei brauchen wir mehr Azubis mit interkulturellem Hintergrund.“

 

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