Jetzt ist die Stadt gefordert.
Jetzt ist die Stadt gefordert.
Der Konstanzer Bundestagsabgeordnete Peter Friedrich bedauert das Urteil des Arbeitsgerichtes Radolfzell, nach dem die Kündigung im sogenannten „Maultaschen-Fall“ rechtens ist.
Die Kündigung der Mitarbeiterin eines Seniorenheimes, die entlassen wurde, weil sie einige Maultaschen entwendet hatte, stellt eine unverhältnismäßige Härte da. Für diese Härte ist allein der Arbeitgeber, die städtische Spitalstiftung verantwortlich, denn „nicht alles, was rechtens ist, ist auch gerechtfertigt“, so Peter Friedrich. „Hier wurde ein Bagatellvergehen genutzt um eine unliebsame Mitarbeiterin loszuwerden.“ Auch zeige dies das Vergleichsangebot, für die Stiftung war offensichtlich immer die Kündigung das Ziel.
Aus Sicht des Abgeordneten ist nun die soziale Verantwortung der Stadt Konstanz gefordert, da die städtische Stiftung für diese Härte verantwortlich ist. „Die Stadt muss sich um die nun arbeitslose Frau kümmern, damit sie eine neue Stelle findet“.
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