Gemeinsame Pressemitteilung von Klaus Eisenhardt, Katja Mast und mir zur Umstrukturierung bei der Telekom.
Gemeinsame Pressemitteilung von Klaus Eisenhardt, Katja Mast und mir zur Umstrukturierung bei der Telekom.
Rottweil, Pforzheim, Konstanz, den 6. Dezember 2010. Zusammen mit dem Gesamtbetriebsrat der Telekom und ver.di setzen sich der Rottweiler SPD-Landtagskandidat Klaus Eisenhardt und die SPD-Abgeordneten Katja Mast aus Pforzheim und Peter Friedrich aus Konstanz für den Erhalt von Arbeitsplätzen bei der Telekom ein.
Der Konzern plant eine massive Standortreduzierung. Außenstellen in fast 90 Städten in Deutschland sollen zukünftig an neun Standorten zusammengefasst werden. Den rund 900 baden-württembergischen Kollegen droht, wie die Sozialdemokraten befürchten, ein versteckter Stellenabbau.
Den Kolleginnen und Kollegen in Rottweil werden Arbeitsplätze in Stuttgart, Darmstadt und Regensburg angeboten. "Nicht jeder kann mir nichts, dir nichts einige hundert Kilometer wegziehen. Besonders viele Frauen und Familien mit Kindern werden so über einen Umweg gezwungen, den Betrieb zu verlassen.", befürchtet der SPD-Kreisvorsitzende Klaus Eisenhardt.
Die Arbeits- und Sozialexpertin Katja Mast forderte die Telekom auf, in Verhandlungen mit den Sozialpartnern gemeinsam nach Lösungen zu suchen: "Es muss einen gerechten Ausgleich mit zumutbaren Bedingungen geben", so die Pforzheimer Abgeordnete. Wirtschaftliche Überlegungen und die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telekom seien unter einen Hut zu bekommen.
Auch bei der von ver.di organisierten Mahnwache am 8. Dezember vor den Toren der Telekom in Rottweil wollen Eisenhardt und Friedrich Gesicht zeigen. "Ich hoffe, die Telekom besinnt sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung", so der Generalsekretär der baden-württembergischen SPD. "Unsere Fraktionen in Bundestag, im Landtag und in den Stadt- und Gemeinderäten stehen im ständigen Kontakt mit den Betriebsräten und wir nehmen die Sorgen ernst". Es gehe nicht darum, Management und Belegschaft gegeneinander auszuspielen, sondern vielmehr darum, ein vertrauensvolles Betriebsklima zu sichern. "Nur mit Unterstützung ihrer Belegschaft wird es die Telekom schaffen, sich an diesem schwierigen Markt zu behaupten", so die Sozialdemokraten.
Homepage Peter Friedrich